Großmutter zeigt Enkelin Fotoalbum

Viele Bücher, vor allem Ratgeber und Fachbücher, beschäftigen sich mit „Alt werden“ und „Pflegebedürftigkeit“. Das Thema betrifft die ganze Familie, auch die erwachsenen Kinder und die Enkelkinder.

Hier eine kleine Auswahl von Kinderbüchern und Romanen, für Klein und Groß, die sich mit dem Thema Altwerden, Demenz und Sterben beschäftigen:

Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor
Martin Baltscheit, BV Berlin Verlag
Deutscher Jugendbuchpreis 2011
Bilderbuch ab 5 Jahre, das das Thema Demenz anschaulich und sehr sensibel präsentiert: Der Fuchs, ein tollkühner Abenteurer, den die jungen Füchse bewundern, wird alt und sehr vergesslich, bis er sogar auf der Jagd das Jagen vergisst.

Bernis Opa
Bayerische Krebsgesellschaft e.V., München, ISBN-Nr. 978-3-00-030142-1
Eine Erzählung für Großeltern und Kinder
Inhalt: Eigentlich hatte der Opa ja versprochen, im Sommer mit Berni Fußball zu spielen. Den Absatzkick wollte er ihm zeigen und wie eine Butterwatschn geht. Und einen Wettkampf im Kirschkernweitspucken wollten sie auch machen. Aber dann ist der Opa krank geworden. Und der vierjährige Berni begleitet ihn durch seine Krankheit bis zum Tod.

Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?
Herve Jaouen, Urachhaus, ab 12 Jahre
Vero, 13, hat es nicht leicht: Ihre wechselnden Freunde sind notorisch untreu, ihr Bruder ist ein Ekel, und jetzt soll sie auch noch ihr Zimmer räumen, weil ihre Oma dort einzieht. Und die leidet an Alzheimer… Mit Wärme und Respekt geschriebene Familienchronik, die ein ernstes und schmerzhaftes Thema mit Zartheit und Humor angeht.

Der alte König in seinem Exil
Arno Geiger, Hanser, Roman
Was ist wichtig? Was macht unser Leben lebenswert? Arno Geiger erzählt von seinem Vater, dem die Erinnerungen langsam abhandenkommen, dessen Orientierung in der Gegenwart sich auflöst. Offen, liebevoll und heiter beginnt er seinen Vater von neuem kennenzulernen.

Das Versprechen: Eine Geschichte von Liebe und Vergessen
Nadine Ahr, Droemer, Roman
„Ich schaff´s nicht mehr“, gesteht der Großvater der Autorin, als er traurig erkennt, dass er seine demenzkranke Frau nicht länger zuhause pflegen kann. 39 glückliche Jahre lang waren die Eheleute zusammen. Dann erkrankt die Ehefrau an Demenz und fängt an, sich vor dem Mann, der sie liebt, zu fürchten.

 

Fachliteratur zum Thema:


Ich kann doch nicht immer für dich da sein
Cornelia Kazis/Bettina Ugolini, Piper
Was bedeutet es, wenn betagte Eltern mehr und mehr der Fürsorge bedürfen? Basierend auf Erkenntnissen der Gerontopsychologie und anhand klassischer Alltagssituationen wird gezeigt, wie ein besseres Miteinander von erwachsenen Kindern und ihren Eltern gelingen kann.

Pflege daheim
Hermann Bierlein, Gütersloher Verlagshaus
Beschreibt Themen rund um die häusliche Pflege. Besonders wird auf das Thema 24-Stunden-Betreuung durch Betreuer-/innen aus Osteuropa eingegangen.