Good practice für Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Gelungene Buß- und Bettag-Aktion bei der Stadtverwaltung: Das Erlanger Bündnis für Familien und die Ausbildungsabteilung organisierten schon im dritten Jahr in Folge zusammen ein Kinderprogramm für Kinder städtischer Beschäftigter und befreundete Kinder am Vormittag des Buß- und Bettag.

Seit 1995 ist der Buß- und Bettag kein gesetzlicher Feiertag mehr, die Kinder in Bayern müssen jedoch trotzdem nicht zur Schule gehen. Dies stellt berufstätige Eltern alljährlich vor Herausforderungen. Auch einen Tag frei nehmen, um die Kinder zu betreuen? Oder eben eine geeignete Betreuungsmöglichkeit für die Kinder finden.

Beschäftigte der Stadtverwaltung in Erlangen brauchten sich darüber nicht den Kopf zu zerbrechen. Die bewährte Kooperation zwischen Bündnis für Familien und Ausbildungsabteilung der Stadtverwaltung wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt. 2019 wurde wieder ein attraktives Kinderprogramm auf die Beine gestellt und von den Auszubildenden begleitet.

Die drei Programmangebote in diesem Jahr, Besuch des Erlebnisbauernhofs Eichenmüller, Gestalten eines Tonbildes in der Sebaldus-Töpferei und Besuch der Ausstellung BarriereSprung im Stadtmuseum kamen bei den Kindern sehr gut an. 40 Kinder wurden am Morgen zunächst von Oberbürgermeister Dr. Janik im Ratssaal des Rathauses begrüßt und dann von den Auszubildenden zu den Programmorten begleitet. Abgeschlossen wurde der Vormittag mit einem gemeinsamen Essen in der Rathauskantine. Anschließend konnten die Kinder ihre Eltern noch an ihrem Arbeitsplatz besuchen.

Die überaus positive Resonanz von Seiten der Stadt-Beschäftigten bestätigt, dass die Aktion für alle ein Gewinn war. Von diesem Angebot profitieren alle: die Kinder erleben einen spannenden Vormittag und lernen das Arbeitsumfeld ihrer Eltern kennen, die Eltern haben keinen Betreuungs-Engpass an diesem Tag und der Arbeitgeber vermittelt seinen Beschäftigten mit dieser kleinen Unterstützung Wertschätzung und zeigt sich familienfreundlich.