Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt auf einen Schlag verändert. Zahlreiche Arbeitgeber haben ihre Beschäftigten ins Home-Office geschickt, viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben auch die Vorteile des mobilen Arbeitens zu schätzen gelernt.

Wird sich jetzt das Home-Office langfristig stärker in der Arbeitswelt etablieren? Werden Unternehmen schwerpunktmäßig auf mobiles Arbeiten setzen? Jedoch: Was macht das Home-Office mit den persönlichen Kontakten, mit dem Zusammenhalt im Team, mit der Vernetzung und der Unternehmensbindung? Welches Home-Office-Modell scheint am besten geeignet?

Mit diesen Fragen hat sich KANTAR, eines der weltweit größten Marktforschungs- und Data Analytics Unternehmen beschäftigt und dabei die Ergebnisse von Befragungen mittelständischer und größerer Unternehmen aus verschiedenen Branchen näher angeschaut. Es wurden 4.000 Interviews ausgewertet. Dabei wurden unterschiedliche Unternehmensebenen, wie z.B. Mitarbeiter*innen, Team-/Abteilungsebene Geschäftsführung berücksichtigt.

Eine wichtige Erkenntnis: komplett im Home-Office zu arbeiten können sich die wenigsten Mitarbeiter*innen vorstellen. Dabei besteht die Gefahr, dass persönliche Beziehungen zu Kolleg*innen und Vorgesetzten zu sehr leiden. Für viele erscheint ein hybrides Modell aus Präsenz und Home-Office-Tagen ideal. Eine Mehrheit hielte zwei oder drei Tage Home-Office pro Woche für die beste Lösung.

Mehr Informationen zur aktuellen Untersuchung von KANTAR „Home-Office: eine win-win-Lösung?“ finden Sie hier.