Die Corona-Pandemie stellt auch das Projekt „Familienpatenschaften“ vor große Herausforderungen. Jedoch kommen die „Familienpatenschaften“ bisher gut mit viel Zusammenhalt und Zuversicht durch die Krise. Die Familienpaten halten Kontakt mit den von ihnen betreuten Familien, wenn auch oft in anderer Ausgestaltung wie sonst üblich. Die Kontakte werden in Absprache zwischen Familienpaten und Familie und unter Einhaltung der jeweils geltenden Infektionsschutzbestimmungen individuell gestaltet. Häufig finden die Kontakte derzeit über Telefonate, Videogespräche oder Briefe statt. Jedoch finden auch Präsenzkontakte statt, wo es nötig ist und möglich und verantwortbar erscheint. Wo immer es geht, werden die Präsenztreffen im Freien durchgeführt. Die Erfahrungen sind gut, dass das „In-Kontaktbleiben“ gelingt und die Familienpaten weiterhin zur Unterstützung der Familien beitragen können.

Jedoch setzt das Pandemiegeschehen auch Grenzen bezüglich der Häufigkeit und der Art der Kontakte. Es können derzeit auch noch keine Neu-Vermittlungen von Patenschaften stattfinden. Für das Frühjahr ist allerdings eine neue Schulung in Planung, denn der Bedarf auf eine Familienpatenschaft ist weiterhin groß. Die Schulung wird mit einem durchdachten Hygieneschutzkonzept vorwiegend digital durchgeführt werden. Neue Patenschaften werden wieder vermittelt, sobald es das Infektionsgeschehen zulässt.

Wichtig ist allen im Projekt der gegenseitige Respekt und die Achtsamkeit füreinander. Gerade in dieser schwierigen Zeit werden die Familienpaten und die Familien dabei durch die Projektkoordinatorin sehr gut unterstützt. Sie ist für alle Belange Ansprechpartnerin, verschickt regelmäßig den Newsletter „Zusammenhalt – Zuversicht“ und sorgt für Aufmunterung durch kleine Aufmerksamkeiten wie Krapfen-Gutscheine an Fasching oder Eisgutscheine im Sommer. Zusammenhalt und Zuversicht ist die Devise für die Familienpatenschaften und bleibt es auch gerade in der Zeit der Pandemie.

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinatorin (Katrin Link, Tel. 0179- 41 56 542) gerne jederzeit zur Verfügung.

Hier finden Sie das Hygienekonzept für das Familienpatenprojekt:

Hier finden Sie alle Newsletter „Zusammenhalt – Zuversicht“:

Einige Zitate aus der Zeit des ersten Lockdowns spiegeln die ZUVERSICHT und den ZUSAMMENHALT im Projekt wider:

„Liebe Patin, ich wünsch dir fil gesuntheit. Es ist schön das du da bist. Ales wird wider gut.“
(eine selbstgeschriebene und gemalte Nachricht inkl. Regenbogenbild eines Patenkindes in der 1.Klasse an seine Familienpatin)

Das Erlanger Familienbündnis macht sich wirklich sehr viel Mühe in diesen ungewöhnlichen Zeiten, das gefällt mir sehr gut.
(Claudia W., Familienpatin seit 2008)

Vielen Dank für die Schreiben an die Familienpaten. Sie beinhalten Tipps und auch Trost in dieser ungewöhnlichen Zeit!
Meine Patenfamilie hat uns angeboten, dass sie oder die Kinder, für uns einkaufen würden! Wir haben uns sehr darüber gefreut. Wir fühlen uns gut, wenn wir uns auch sehr vorsichtig verhalten.
“ (Elisabeth G., Familienpatin seit 2009)

Danke für Deine Worte über Zusammenhalt und Zuversicht. Ich denke, es gibt bei uns so viele gute und aufopfernde Helfer, das ist ganz wunderbar zu sehen. Ich fühle mich getragen und gut versorgt.“ (Helga B., Familienpatin seit 2013)

So habe ich gestern auf meinem Spaziergang einen Brief vor der Haustüre der Familie hinterlegt mit Bastelmaterialien für die Kinder, einem Theaterstück für die erste Osterferienwoche, das sie als Familienprojekt machen könnten. Damit Ablenkung eine kleine Chance ist.
(Maria L.-L., Familienpatin seit 2012)

In dieser Woche bekam ich von jedem Kind ein kleines Video geschickt, das kann ich anschauen, wann immer ich die Kinder mit ihrem ansteckenden Lachen vermisse.
(Maria L.-L., Familienpatin seit 2012)